Donnerstag, 27. Januar 2011

Geschichten aus dem Hühnerhaus

Berta (das Huhn auf der linken Seite) begleitet mich nun schon seit über 15 Jahren und ist mir ein lieber Hausgenosse geworden.

Meine Mutter hat sie aus Sackleinen genäht und sie zog mit mir von Wohnung zu Wohnung und hat immer einen Platz gefunden.

Jetzt war es Zeit für einen Lebensgefährten.

 Ein erstes vorsichtiges Kennenlernen. Die Zusammenführung lief besser als befürchtet.

 Hühner in Einzelhaltung ist gemein, selbst wenn es in Bodenhaltung geschieht.

 Berta ist sichtlich beeindruckt von dem stattlichen Hahn, den wir für sie ausgesucht haben.

 Hier haben die beiden schon zueinander gefunden und sind auf der Suche nach einem geeigneten Nestplatz.
 Gestatten: Bertl, seines Zeichens Deutsches Leinenhuhn.




Berta ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen und an manchen Stellen federlos. Aber mit den jungen Hühnern mithalten kann sie trotzdem.
Kein Gramm Fett zuviel. Das wundert nicht, Berta ist sehr sportlich. Sie hat sogar schon als Türsteherin gearbeitet.
Bertl ist in der Blüte seines Lebens, was man unschwer an den kräftigen Hühnerschenkeln erkennen kann.
Ein markantes Gesicht mit kantigen Zügen...
Ein schöner Rücken kann auch entzücken, oder?


Der Körper ist aus altem Leinen gefertigt, Kamm und Schnabel wurden aus Filz ausgeschnitten und links auf links mit eingenäht.


Die Flügel sind aus (eigentlich für das Verlegen von Laminat vorgesehenem) Filz appliziert.

Die Augen sind aufgeklebt.
Zum Füllen wurde ein Stück Naht offen gelassen, mit Reis befüllt und dann per Hand zugenäht.


In den Kopf und das Hinterteil haben wir erst Füllwatte gestopft, damit die Hühner besser in Form bleiben.


Wir warten gespannt auf Nachwuchs!

Kommentare:

  1. ich schmeiß mich weg
    die geschichte ist klasse

    AntwortenLöschen
  2. Hi hi hi, ich hab mich beim Schreiben auch kaputt gelacht....
    Liebe Grüße,
    Markus

    AntwortenLöschen

stay in touch