Montag, 28. Februar 2011

I don`t like mondays...I love them!


Vielleicht liegt es daran, daß ich an einem Sonntag geboren wurde und der Montag somit der erste Tag meines Lebens war. Vielleicht mag ich deshalb Anfänge so gerne. 

Der erste Tag im neuen Jahr, die erste Nacht in einem neuen Haus, der erste Schnee und die ersten Blüten. Oder eben der erste Tag einer neuen Woche. Ich mag es, wenn die Dinge noch vor mir liegen, neu und unverbraucht und frisch. Wenn noch alles möglich ist und alle Wege offen sind. Unberührt, wie ein frisch aufgemachtes Nutella-Glas.

Sonntag, 27. Februar 2011

Flowering Takeaway

Ein typisches Problem dieser Jahreszeit. Wir haben die Nase voll von der Kälte und dem Grau. Was wir brauchen sind frische Farben und neue Blüten. Also kaufen wir den Gartencenter leer und vergessen dabei, daß es noch längst keine Zeit für Tulpen, Hyazinthen und Primeln ist. Tagsüber mag es schon warme Stunden geben, aber eine kalte Nacht und vorbei ist es mit dem Blütenglück.

Und deshalb gibt es ihn hier: Den Flowering Takeaway. So kann man die Lieblingsblüte einfach von draußen nach drinnen und wieder zurück holen.

Man braucht:
Einen leeren Tetrapak
Kordel
Eine Schere
Einen Locher
Ein farblich passendes Band
Schönes Einpackpapier, Alufolio oder Farbe
Ein Primelchen (oder einen anderen Frühlingsblüher)


Samstag, 26. Februar 2011

Eine haarige Sache...


 Gestern war ich beim Frisör. Ich hatte keine Wahl, es war einfach so weit. Ich muß dazu sagen, daß diese Besuche nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung sind. Ich mag es nicht besonders, wenn fremde Menschen sehen, wie ich aussehe, wenn jemand meine Haare mit Klämmerchen in die merkwürdigste Position bringt.

Freitag, 25. Februar 2011

Kimono

Ich mag asiatische Kunst in allen Formen. Stoffe, Möbel, Bilder.

Mir gefallen die Motive und Farben und ich finde, daß sie sich gut mit europäischen Dingen kombinieren lassen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Never Give Up Believing In It

Ich glaube an die Menschen. Ich glaube daran, daß wir alle das Richtige tun können. Selbst dann, wenn wir dabei sind, den Weg zu verlassen. Vielleicht gibt es einen Zeitpunkt, an dem wir in Kauf nehmen falsche Entscheidungen zu treffen. Aber irgendwann hatte das alles seinen Ursprung in einer Sache, von der wir glaubten, sie sei richtig.

Ich glaube an die Menschen. Ich glaube daran, daß wir alle in Frieden leben können.Selbst dann, wenn wir dabei sind, einen Krieg zu beginnen. Vielleicht gibt es einen Zeitpunkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Aber irgendwann hatte das alles seinen Ursprung in dem Glauben an Frieden.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Fliegende Teppiche

Ich liebe Holzböden. Ich mag das Gefühl, wenn man barfuss darüber läuft.

Also war ich sehr glücklich, daß unser Haus einen alten Holzboden hat. Es ist herrlich.

Und das Schönste daran: Unsere Teppiche kommen endlich so richtig gut zur Geltung.

In unserem privaten Wohnbereich liegt dieser Wollteppich unter Couch und Tisch.

Es ist ein Stück gekettelter Teppichboden, der gut zu der hellen Couch und dem dunklen Tisch passt.

Der Hochflor macht ihn gemütlich.


Dienstag, 22. Februar 2011

Post für kleine Brieffreunde


Die Tochter meiner Schwipp-Schwapp-Schwägerin (die Verwandtschaftsverhältnisse sind kompliziert) hat uns letzte Woche einen so süßen Brief geschrieben. Sie hat nämlich ihr Zimmer umgeräumt und kann es jetzt kaum erwarten, uns das Ergebnis zu zeigen. (Wir verbringen im April immer 2 Wochen im Norden)

Außerdem teilte sie uns mit, daß wir auf keinen Fall vergessen sollen, Sam mitzubringen, wenn wir sie besuchen. (Ich habe den Verdacht,  d a s  war der wirklich wichtige Grund für diesen Brief)

Jedenfalls haben wir uns sehr gefreut und natürlich eine Antwort geschickt. Auf selbstgemachtem Briefpapier.

Man braucht:

Farbiges Papier und einen Umschlag 
(oder man bastelt ihn selbst)
Konfetti (aus dem Locher) (ich hatte weiß-schwarzes)
Klebestift  
Ein Foto farblich passend zum Konfetti (ich habe ein schwarz-weißes ausgedruckt)

Montag, 21. Februar 2011

Krickelkrackel

Ich bin bekennender Papierbeschmierer und Krickelkrackelmaler. Vor allem, wenn ich warten muss, angespannt bin, oder lieber an einem anderen Ort wäre. Vielleicht geht es Euch auch so! Die unglaublichsten Dinge habe ich schon gekrickelt. (Eins davon wurde von einer lieben Kollegin sogar gerahmt....seufz)

Und so kam ich zu der Idee: Zu meinem 10.000 Leser schenke ich Euch einen Gemeinschaftspost.

Die Regeln sind ganz einfach: Schickt mir ein Foto Eures Krickelkrackels per Mail, egal worauf es ist. Ob Telefonbücher, Tageszeitungen, Kalender, Bierdeckel, was auch immer. Und ich mache daraus ein Mosaik und einen Post. Schreibt mir in Eurer Mail, ob ihr wollt, daß auf dem Foto Euer Name steht, oder lieber nicht.

"Einsendeschluss" ist der 10.000 Leser plus 1 Woche. (Es wird einen Countdown geben)

Ich bin schon sehr gespannt! Viel Spaß beim Krickelkrackeln!

Take care,

Markus

Having A Markus-Day


In den Jahren vor dem großen Umzug, der wirklich alles verändert hat, war ich oft gestresst und überfrachtet mit den ganzen Dingen, die um mich herum erledigt werden mußten. Die Hektik und der Lärm gingen mir auf die Nerven und so suchte ich nach einer Möglichkeit, Ruhe und meine innere Mitte zu finden.

Ich erfand den Markus-Tag.                                    

  

Sonntag, 20. Februar 2011

Kätzchen im Schnee

Man bekommt sie nun in jedem Blumenladen zu kaufen: Weidekätzchen. Sie sind für mich der Inbegriff des Frühlings und ich freue mich jedes Jahr auf`s Neue sie zu sehen.

Für diese Deko-Idee braucht man: 

Eine handvoll Weidekätzchen (bitte kaufen und nicht aus der Natur holen, sie stehen unter Naturschutz. Außerdem sind die gekauften etwas größer und länglich und für unsere Sache besser geeignet.)

3 geöffnete (von der Weihnachtsdeko übriggebliebene) Kiefernzapfen, Klebstoff, etwas Kunstschnee, 3 Gläser mit einem Stiel (es gehen auch Weingläser oder Sektkelche) und ein breites Band in der Lieblingsfarbe. Außerdem noch eine Blume in einer ähnlichen Farbe.

Samstag, 19. Februar 2011

Möbel-Projekte

Dies ist die Kommode meiner Großmutter. Sie steht unter der Treppe und dient als Stofflager.

Sie hat schon einige Jahre und Verwendungen auf dem Buckel und man sieht es ihr an. Es gibt viele Kratzer, Brandflecken und Kerben.

Dies sind Dinge, die ich mag. Das Problem ist, daß die Holzfarbe kein bißchen zu den restlichen Möbeln passt.

In der alten Wohnung stand sie im Quiltzimmer, alleine zwischen weißen Möbeln, da war das kein Problem, aber jetzt muß eine Lösung her.

Freitag, 18. Februar 2011

Spring Basket

Manchmal kann ich es einfach nicht erwarten. Ich finde es beruhigend, wenn ich nach der ersten Viertelstunde eines Krimi`s den Mörder kenne, kaufe meine ersten Weihnachtsgeschenke direkt nach Weihnachten und würde am liebsten schon in diesem Sommer wissen, wo wir unsere Ferien im nächsten Jahr verbringen.

So ging es mir auch an einem dieser sonnigen Tage letzte Woche. Der Himmel war blau, es war angenehm war und wir tranken unseren Nachmittags-Tee auf dem Balkon.

Und da wußte ich plötzlich: Ich will jetzt Frühling. Und zwar sofort.

 Also besorgte ich am nächsten Tag ein paar vorgetriebene Zwiebelblüher und einen Sack Erde im Gartenmarkt und bepflanzte den Korb, in dem wir im Sommer immer Walderdbeeren und Kräuter ziehen.

Es gibt weiße Krokanten, die sich nach ein paar Tagen schon zu öffnen begannen. Sie erinnern mich an jemanden, der in einen weißen Frottee-Bademantel gekuschelt ist.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Fritz The Cat

Ich wünsche mir eine Katze. Eine kleine schwarz-weiße am Liebsten. Eine, die gemütlich auf der Gartenbank liegt und ihre eigenen Wege geht.

Leider steht die Abstimmung darüber im Moment noch 2:1 gegen mich (wobei ich mir sicher bin, mit der genügenden Anzahl Hundekuchen eine der Stimmen auf meine Seite ziehen zu können...)

Wie auch immer, ich wurde überstimmt und so wird es wohl ein Wunsch bleiben. (Ich könnte ihr ein kleines Katzenkissen quilten und sie könnte im Winter auf meinem Sessel liegen)

Und so kam ich zu Fritz.

Er ist zwar nicht schwarz-weiß,  hat aber durchaus seine Vorzüge:

Er will nicht ständig rein und raus gelassen werden, er bringt keine toten Mäuse nach Hause und er braucht definitiv keine Katzentoilette.


(Über den letzten Punkt bin ich wirklich froh, denn ich mag diese Dinger nicht sonderlich.)


Mittwoch, 16. Februar 2011

It`s a Dad`s World

Ich erinnere mich an einen frühen Morgen im Sommer, ich war noch ein Kind und mein Vater weckte mich zeitig, um in den Wald zu gehen. Das machten wir manchmal. 

Ganz früh, fast war es noch Nacht, zogen wir uns dicke Jacken an und suchten uns einen Hochsitz, um vielleicht ein Reh oder einen Hasen zu beobachten.

Er lehrte mich die Spuren der Tiere im Wald zu lesen, die Namen der Bäume zu kennen und erzählte mir viel über die Waldbewohner. (Unter anderem auch, daß man einen Hasen fangen kann, indem man ihm Salz auf das Schwänzchen streut, wartet bis er das Salz ableckt und dann beherzt zupackt....so kam es, daß ich lange Zeit mit Salzstreuer im Wald unterwegs war)


Ich erinnere mich an zahllose Nachmittage, an denen wir Spuren legten, die unsere Hunde finden sollten. An denen wir versuchten einer Rasselbande Welpen so etwas wie eine Grunderziehung angedeihen zu lassen.

Er legte mir einen Welpen in den Arm und zeigte mir, was es heißt Verantwortung zu übernehmen für ein hilfloses Wesen. Den ganzen Tag lang. Jeden Tag. Egal, wie schlecht das Wetter ist.

Dienstag, 15. Februar 2011

Flohmarkt

Ich liebe Flohmärkte. Man kann in lässigen Klamotten an Ständen vorbeischlendern, auf denen die schönsten und merkwürdigsten Dinge ausgelegt sind. Man kommt mit fremden Menschen ins Gespräch, findet mit etwas Glück etwas Langgesuchtes und kommt mit einer Tüte neuer Ideen nach Hause.

Leider sind die meisten Flohmärkte nicht mehr so. Ein Stand mit Handyoberschalen reiht sich an Stände mit Billigware und oft reicht nur ein Besuch, um sich zu sagen: Nie wieder.

Gestern waren wir auf dem Flohmarkt in der kleinen Stadt, zu der das Hofgut gehört und welch Freude, ein wirklicher, wahrhaftiger, alter Flohmarkt.

Ich konnte mein Glück nicht fassen, als ich diese beiden asiatischen Deckelvasen fand.


Montag, 14. Februar 2011

Flowering Monday

Zugegeben, Montag ist nicht gerade mein Lieblingstag. Die Gemütlichkeit eines Wochenendes im Pyjama steckt noch in mir und ich finde es merkwürdig, wieder nach der Uhr zu leben. (jeder Hundebesitzer wird wissen, daß man  d e f i n i t i v  keine Wochenenden im Pyjama hat, außer man gehört zu den ganz Unerschrockenen und zieht Gummistiefel und einen langen Mantel über den Schlafanzug, aber die Vorstellung davon ist schön...)

Wie auch immer, aus den Blumen im Haus habe ich eine Collage gemacht, ich erkläre hiermit den Montag zum Flowering Monday!






Zugegeben, in unserem Haus sieht es manchmal aus, wie in der Zweigstelle eines Blumenlieferanten. Ich liebe es, wenn ich von Strauß zu Strauß wandern kann und einen schöner als den anderen finde.

Der Blütengott muß es gut mit mir meinen, er schickt mir jedes Wochenende einen ganzen Korb voll davon.



Be My Valentine

Ich mag die Liebe. Ich bin ein großer Fan von ihr. Ich glaube, daß sie die größte Macht dieser Welt ist und mit und durch sie alles möglich wird. 

Ich glaube daran, daß zurückkommt, was man gibt. Ich glaube daran, daß man sagen sollte, was man fühlt und meinen sollte, was man sagt. Jeden Tag.

Weil`s aber so schön ist, gibt es am Valentinstag noch etwas Extra...

Den Karton, in dem vorher leckere Kekse waren, habe ich mit einer kopierten Seite handgeschriebener Nachrichten beklebt.

Das geht am besten mit einem Kleberoller, wenn man den Karton vorher vorsichtig auffaltet.

 Ich verschenke dieses Jahr nichts weniger wertvolles, als den Schlüssel zu meinem Herzen. Ich liebe Symbole.

Das Herz habe ich auf Filz gemalt (die Vorlage war ein Keksausstecher) und ausgeschnitten. Einen Filzstreifen um den Schlüsselring legen und mit rotem Stickgarn am Herz festnähen.

Zwischendurch den Schlüssel einfach mit annähen und die Naht hinter einem Knopf verstecken.

 Dazu gibt es einen Liebesbrief.

Ich habe ein altes Notenblatt kopiert und daraus einen Briefumschlag gebastelt. Das geht einfach, wenn man einen fertigen Umschlag als Muster nimmt.

Die Liebesbotschaft habe ich auf die Rückseite eines  Notenblattes "unseres Liedes" geschrieben.

Der Inhalt der Nachricht bleibt natürlich geheim...

In Love We Trust.

Sonntag, 13. Februar 2011

Orchideen-Dschungel

Zu unserem Wochenend-Blumeneinkauf bekamen wir von unserer Marktfrau 3 herrliche Orchideenblüten geschenkt. Ich finde es immer toll, wenn ich plötzlich ungeplante Dinge vor mir habe und daraus etwas machen kann. Also besorgten wir noch ein paar Schilf-Halme und eine kleine Wurzel und nun kann es los gehen:

Man braucht außerdem:

Eine Schale, einen Kenzan, Steine, einen Efeuzweig, drei Blüten (z.B. Orchideen), ein Wurzelstück,
drei Halme oder Zweige mit Blättern, weitere Dinge nach Wunsch (bei mir war es noch ein Seidenschmetterling und ein Schneckenhaus).

Samstag, 12. Februar 2011

Was wurde aus...?

Was wurde eigentlich aus dem Tulpenbaum?


Der Tulpenbaum bekommt jede Woche frische Tulpen und erfreut uns immer noch. Das Glas werde ich demnächst gegen einen Topf mit gepflanzten Schneeglöckchen tauschen. Dann kann er draußen stehen.



Was wurde eigentlich aus dem Tulpenfeld im Apfelgarten? 
Die Tulpen wurden gegen einen Strauß Hyazinthen ausgetauscht. Dazu habe ich die Filzvase wieder benutzt. Auf den Moosboden habe ich die Blüten von blauen Hyazinthen gestreut, die zwar noch blüten, aber nicht mehr so schön aussahen.

The Open Heart

Sein Herz immer wieder auf`s Neue zu öffnen kann eine mühsame Sache sein.

Wir alle tragen unsere Verletzungen und Narben mit uns und die Erinnerung an diesen stechenden Schmerz.

So lernen wir im Laufe unseres Lebens vorsichtig zu sein damit, unser Herz zu öffnen.


Und schwören so oft, es nie wieder zu verschenken.


Zum Glück erholen wir uns meistens. So sind wir gemacht.


Unsere Herzen sind stark und die meisten heilen wieder.