Donnerstag, 31. März 2011

Was der Garten macht

Sind sie nicht herrlich, diese sonnigen Tage mit blauem Himmel. Die Luft noch frisch und alles gerade erst am Erwachen.

Die duftigsten Gerüche in der Nase und noch ein bißchen schläfrig vom Winter. (Von einem anderen schläfrigen Gesellen später in diesem Post...)

Nichts hält uns mehr drin und wir füllen unsere Gärten und Balkone mit Kissen und Decken und Blüten.

Wir können uns nicht satt sehen an diesen Farben.


Mittwoch, 30. März 2011

Ein Karton voller Freude

Manchmal passieren im Leben wunderbare Dinge. (Und das selbst in Zeiten, in denen die Welt aus den Fugen zu geraten droht, was ich als Trost empfinde) So ist dieser Blog, der eigentlich weder groß, noch bedeutend gemeint war, sehr wichtig für mich geworden. Ich habe Menschen kennengelernt, die sich über die gleichen Dinge freuen wie ich, die einen ähnlichen Geschmack haben und die bereit sind, über die Welt und das Leben (manchmal mit einem zwinkernden Auge) nachzudenken.

Schnell merkte ich, daß ich einzigartige Leser habe. Sie besuchen mich oft jeden Tag, (manche hinterlassen mir jeden Tag einen Kommentar, auf  den ich mich immer wieder freue), sie schreiben mir sehr persönliche Emails und (weil ich sehr viel Glück habe und mit einigen meiner Leser meine Arbeitstage verbringe) reden mit mir über diesen Blog. 

Sie alle geben mir etwas persönliches und sind mir wichtig. Auch die "stillen" Leser, von denen ich weiß, daß sie vorbeischauen und sich wohlfühlen. Sie alle lassen mich die Augen weiter offen halten  nach Ideen, Motiven und Gedanken.

Gestern bekam ich ein Paket. (Ich liebe Pakete und die Revolution von Internetshops ist ein Segen für mich) Ich konnte mich aber nicht erinnern, etwas bestellt zu haben. (Mein Buch kam letzte Woche) Ich packte das Paket in mein Auto, fuhr zur Arbeit und ließ es ungeöffnet den ganzen Tag dort liegen. (Ich wurde für diese Geduld bewundert...am meisten von mir selbst...)

Abends stellte ich es dann auf den Tisch, öffnete es und war sprachlos.


Dienstag, 29. März 2011

Serbische Ostereier

Von unserem Trip nach Belgrad habe ich eine Packung Folie zum Ostereierverschönern mitgebracht.

Es ist von einer Organisation, die sich für den Erhalt der serbischen Kultur einsetzt. Die Ornamente sind von Wandmalereien inspieriert und einfach wundervoll.


Montag, 28. März 2011

Looking For Some New Job?



Die meisten von uns kennen diese Zeiten, in denen wir überlegen, ob wir tun, was wir eigentlich tun wollten. Sind wir wirklich zufrieden mit dem Leben als Familienhund, warm und sicher und versorgt, aber auch irgendwie gezähmt und abhängig.

Wurden wir nicht eigentlich für einen anderen Zweck geboren? Als wir klein waren, träumten wir nicht von einem Leben als Jäger und Beschützer?

Könnten wir nochmal von vorne anfangen?

Sonntag, 27. März 2011

Vogelnest im Tulpenbaum

Ich liebe es, wenn mich Dinge eine lange Zeit begleiten. Manche bleiben wie sie sind, andere verändern sich immer wieder. So wie der Tulpenbaum der mich so begeistert hat, daß ich ihn immer wieder mit neuen Tulpen bestückt habe.

Jetzt ist es Zeit für eine Veränderung. Es ist Frühling, die Vögel bauen ihre Nester und Ostern steht vor der Tür. Also verändern wir den Tulpenbaum.

Man braucht:

Einen Tulpenbaum
ein paar weiche Zweige der Korkenzieherhasel
etwas Blumendraht
eine Blumenschere
ein paar einfache, noch geschlossene bunte Tulpen
etwas Moos


A Kitty`s Work...

Aus dem Zuhause von Fritz The Cat  kommt auch dieses Panel, aus dem ich ein kleines Katzenkuschelkissen gemacht habe.

Eine liebe Nachbarin (und für mich die Seele des Hofgutes) hat vor einiger Zeit einem verwilderten Kater aus dem Tierschutz ein Zuhause gegeben.

Er heißt Katerchen, ist schwarz und ganz scheu.

Samstag, 26. März 2011

Ein Frühlingstag im Garten

Jetzt sind sie nicht mehr aufzuhalten! Die Krokanten schießen aus der Erde und bevölkern den Garten. Wie herrlich!

Sie sind von der wilden Art, also klein und zäh. 

Und wie unterschiedlich ihre Farben sind. Aber alles in blau.

Die Wildtulpen lassen noch auf sich warten.

Freitag, 25. März 2011

Stadt, Land, Wald...

Vor (so kommt es mir jedenfalls vor) langer Zeit, als wir noch in der Stadt wohnten, machte ich eine Liste mit Dingen, die ich in meinem Urlaub (den wir Zuhause verbrachten) machen wollte: alle Kaffeesorten in meinem Lieblings-Coffee-Shop probieren, im Botanischen Garten sitzen und ein Buch lesen, in der Stadtbücherei nach alten Schätzen graben, nach Designer-Schnäppchen suchen, meinen Kleiderschrank ausmisten und einen Tag im Wald verbringen.

Die Liste hängte ich an den Kühlschrank und arbeitete mich von Tag zu Tag weiter nach unten vor. Und schließlich kam er: Der Tag im Wald.

Ich war gut vorbereitet. Also packte ich meinen Proviant (ein Chicken Teriyaki Sandwich aus der Feinkostabteilung, eine kleine Flasche Volvic Natur, ein Snickers und mein Handy) in meine Tasche (Esprit), den Hund ins Auto und los ging`s. 

Donnerstag, 24. März 2011

Belgrad Parks, Churches and a Castle


Belgrad besitzt einige Parks, die alle sehr unterschiedlich sind. Manche sind fast waldartig, andere direkt am Fluss und dieser hier liegt auf einem Hügel. Es gibt merkwürdige Bäume, verwunsche Gebäude und stille Ecken.


In diesem Park hier steht eine alte Burg, man schaut auf die Donau und Reste alter Mauern.


Es gibt zahlreiche Kirchen, einige sind klein, andere riesig groß. Prächtig sind sie alle. Viele Menschen sind sehr religiös, es hat mich erstaunt, wie voll die Kirchen waren. Sehr viele junge Menschen kann man dort treffen. Sie beten, zünden Kerzen an und es scheint zu ihrem Tagesablauf zu gehören. Das hat mich beeindruckt.

In den Kirchen fand ich Schilder, die vorschrieben, weder die Hände in die Taschen zu stecken, noch sie auf dem Rücken zu verschränken. Leider konnte uns niemand den Sinn dieses Verbotes erklären.

Hier endet mein Bericht über diese Stadt, die mich sehr beschäftigt hat.

So long Belgrade!

Mittwoch, 23. März 2011

Belgrad Food

Belgrad ist wirklich eine erstaunliche Stadt. Auf der einen Seite zerstört und fast lethargisch, auf der anderen Seite sehr lebendig und im Aufbruch.

Es gibt unzählige Restaurants, Cafe's und Eßstände. Die meisten haben Tische und Stühle draußen stehen und die Menschen treffen sich zum Essen und für einen Kaffee.

Anders als in Deutschland, gibt es hier ein freiwilliges Rauchverbot für Gaststätten. Die Besitzer können entscheiden, ob es ein Nichtraucherrestaurant ist, ob in abgegrenzten Teilen geraucht werden darf, oder ob es komplett frei ist. Und das funktioniert bestens.


Dienstag, 22. März 2011

Belgrad Dogs

Es gibt eine Menge herrenloser Hunde in Belgrad. Man sieht sie überall. In den Straßen der Stadt, in den Parks, unter Brücken und am Fluß. Es müssen mehrere Hundert sein.

Sie leben von den Abfällen, die sie finden und vielleicht jagen sie auch das eine oder andere kleinere Tier.

Ein paar von ihnen halten sich in der Nähe von Restaurants auf, in der Hoffnung auf etwas von den Küchenabfällen.


Montag, 21. März 2011

Belgrad Houses


Wir sind zurück und hatten ein paar wunderschöne Tage mit meiner Schwester und ihrer Familie, die noch ein paar Monate in Belgrad leben.

Belgrad ist eine Stadt, die ihren Weg noch finden muß. Es gibt alte Häuser, die erahnen lassen, wie schön sie sein werden, wenn sie restauriert werden.

Man sieht die Zerstörung, die der Krieg hinterlassen hat, in der ganzen Stadt und es bricht einem fast das Herz zu sehen, wie die Menschen kämpfen und unter welchen Umständen viele leben müssen.


Sonntag, 20. März 2011

Was der Garten macht


Im Garten ist was los. Fast über Nacht durchbrechen die Frühjahrsblüher den Boden. Die Knospen der Bäume scheinen zu platzen und die ersten Gänseblümchen wurden entdeckt.

Samstag, 19. März 2011

Eistee

Ich liebe Eistee. Vor allem im Sommer, wenn es draußen so richtig heiß ist, gibt es für mich (fast) nichts köstlicheres. Am liebsten mag ich ihn selbst zubereitet, aus einem guten schwarzen Tee mit einer Menge Zitronenscheiben und Eiswürfeln.

Dieser tolle Glaskrug mit den passenden Gläsern war ein Geburtstagsgeschenk, über das ich mich besonders gefreut habe.

Er ist aus geschliffenem Glas und das beste, nicht geklebt, sondern aus einem Stück.

Mir gefallen Form und Muster und ich kann den ersten richtig warmen Tag kaum erwarten.

Die Schütte und der Deckel des Kruges sind aus Silber. 

Seine Premiere hatte er beim Französischen Frühstück, ich habe den Saft darin serviert.


Und nein, bevor jeder fragt, er ist nicht aus dem Laden meiner Träume.... 


Er ist gedacht für warme Tage (und hoffentlich auch warme Abende) auf dem Balkon.

Freitag, 18. März 2011

Teetime

Hier ist es also, das Geschenk aus dem Laden meiner Träume, das ich bis jetzt noch nicht zeigen durfte.

Dieses wundervolle Tee-Ei ist aus Silber und hat eine bezaubernde Verzierung.


Donnerstag, 17. März 2011


Ich bin gerade unterwegs. Ein Kurztrip nach Belgrad, wo wir meine Schwester und ihre Familie besuchen, die im Moment dort leben.

Aber keine Angst, einen täglichen Post gibt es trotzdem, ich habe etwas vorgearbeitet. Allerdings fällt die Anleitung am Sonntag und auch das Sonntagsrezept aus, dafür gibt es aber nächste Woche eine Belgrad-Woche.

Take Care,

Markus

 

Mittwoch, 16. März 2011

The White


Weiss in seinen Nuancen erlebte in den letzten Jahren einen wahren Boom. Zu Recht, wie ich finde.

Für manche ist aus dem Trend eine Philosophie geworden. So wird geweisselt, was farbig ist und abgeschliffen was zu neu aussieht.

Dienstag, 15. März 2011

Die Dinge im Sonnenlicht


Die Dinge im Sonnenlicht zu betrachten ist (meistens) eine angenehme Sache. Wir sind milder gestimmt und alles scheint so viel schöner und leichter zu sein.

Vor allem nach Zeiten langen Grau's glauben wir, noch nie so herrliche Farben gesehen zu haben und betrachten atemlos die Vielfalt des Lebens.

Die Dinge im Sonnenlicht zu betrachten ist eine angenehme Sache. Müde und träge werden wir manchmal davon, doch wen stört das schon.

Wir haben uns so sehr danach gesehnt, daß wir nun keine warnenden Stimmen hören wollen.