Donnerstag, 30. Juni 2011

Wer ich war

Zu gerne stöbere ich in abgelegten Gedanken und vergessenen Worten. Einmal gefunden drehe ich sie in alle Richtungen und schaue sie mir genauer an. Schon manches Mal sahen sie völlig anders aus als damals.

Die einen lege ich erschrocken zurück, die anderen hebe ich auf für spätere Zeiten. Packe sie in Papier, schreibe ihren Namen darauf und sortiere sie an diesen Ort, wo solche Dinge warten.

Zwischendurch krame ich sie hervor, wundere mich, was sich so alles ansammelt und nehme mir fest vor, das Ganze zu sortieren.


Mittwoch, 29. Juni 2011

Neue Blumen für Balkonien

Die Zwergdahlien mußten umziehen und plötzlich war der Tisch auf dem Balkon viel zu leer.

Aber nicht lange, denn diesen niedlichen Pflanzkasten habe ich in einer Gärtnerei gefunden.

Er ist schon ziemlich shabby und genau das gefällt mir so gut. Er sieht eben benutzt aus.


Dienstag, 28. Juni 2011

Giessen nicht vergessen - Sondermeldung

Liebe Teilnehmer am Bonsai-In-A-Teacup-Projekt,

vergesst nicht, Eure Bonsais immer schön feucht zu halten. Das ist gerade bei dieser Hitze wichtig. Für diejenigen unter Euch, die sich für die Buchsbaum-Variante entschieden haben: Draußen lieber morgens und abends giessen und den Kleinen im Schatten unterbringen!

Am Samstag folgt der 3. Schritt!


Das Lavendelkissen

Ich gebe den Dingen gerne einen Namen. Selbst dann, wenn er manchmal etwas irreführend ist. So gab es in unserer Stadtwohnung einen Raum, der Quiltzimmer hieß. Dort stand der Schreibtisch, es gab eine Leseecke und das Gästesofa. Aber eben auch eine alte Kommode mit Stoffen.

Und so heißt das Kissen für die Bank im Laubengang Lavendelkissen, obwohl es nicht mit Lavendel gefüllt ist. Es hat aber eine Lavendelborte...


Montag, 27. Juni 2011

Ein Trog voll Dahlien


Manchmal findet man die schönen Dinge einfach so nebenbei. Für die Nische in der Gartenmauer hatte ich so einige Ideen. Ein Trog mit Blumen war eine davon.

Allerdings findet man solche Tröge nicht so einfach und so habe ich es auf meine "Wird-schon-irgendwann-werden"-Liste geschrieben.




Sonntag, 26. Juni 2011

Ein Ikebana aus dem Garten

Eine Sache, die ich an Ikebana's so mag ist, daß man mit ganz wenigen Blüten, Blättern oder Zweigen, einen tollen Blumenschmuck zaubern kann. Man muß dafür nicht mal in den Blumenladen gehen, sondern kann im Garten oder auf Spaziergängen einfach die Augen offen halten. (Natürlich muß man darauf achten, keine geschützten Pflanzen zu nehmen!)

Gestern war ich im Garten und bewunderte die Früchte der Felsenbirne, die jetzt eine tief violette Farbe haben. (Die Vögel bewundern sie auch...) Also habe ich mit der Gartenschere eine Runde gedreht und aus dem Gesammelten ein Gartenikebana gemacht.

Man braucht:

eine Blüte aus dem Garten
ein paar Zweige Lavendel
einen kleinen Ast Felsenbirne
zwei Efeuranken
drei Erdbeerblätter.
eine Schale
einen Kenzan
einen großen Stein

Natürlich kann man die Blüten, Blätter und Zweige gegen andere austauschen.


Samstag, 25. Juni 2011

Eine Regenrinne für Sukkulenten - Zwei


Da ich das Foto im letzten Newsletter scheinbar viel zu klein geschrumpft habe, ist es hier nochmal in einer annehmbaren Größe. 

Letzte Woche habe ich auf einem Spaziergang mit Sam ein paar hübsche Federn gefunden.
Ich habe sie in die Regenrinne zu den Sukkulenten gesteckt.

Freitag, 24. Juni 2011

Was der Garten macht - im Juni

Ist das nicht komisch mit dem Wetter? Erst wochenlange Hitze und kein bißchen Wasser weit und breit und jetzt schüttet es (fast) ununterbrochen.

Ich fürchte, so langsam ist die Natur genauso davon genervt, wie wir anderen auch.

Weil es (vielleicht nur für die nächsten 5 Minuten) gerade trocken ist, gibt's hier einen Rundgang durch den Garten im Juni.

Überall blüht der Lavendel, teilweise ist er sogar schon verblüht und ich bin kräftig am Schneiden, weil ich auf eine zweite Blüte hoffe.

Er ist ein wahrer Magnet für all die Hummeln, Bienen und Schmetterlinge. An manchen Tagen herrscht regelrechtes Gedränge auf den Blüten.


Donnerstag, 23. Juni 2011

Die Clematis aus der Stadt

Diese Clematis ist mit uns aus der Stadt auf's Land gezogen. Hat sie nicht eine tolle Farbe?

Für den Umzug mußte ich sie komplett zurückschneiden, eigentlich entferne ich nur die abgestorbenen Triebe im Frühjahr.


Mittwoch, 22. Juni 2011

Das Gesicht des Baumes

Vor ein paar Jahren besuchte ich einen Anfängerkurs in einer Bonsaischule. Wir lebten noch mitten in der Stadt und an vielen Tagen war meine Sehnsucht nach einem eigenen Grün so groß, daß ich dachte, es sei eine gute Idee etwas davon ins Haus zu holen.

In der Kursbeschreibung stand "Wir gestalten unseren eigenen Bonsai aus einem heimischen Busch. Der Bonsai ist im Kurspreis inbegriffen. Bitte eine Gartenschere mitbringen." Also fand ich mich, bewaffnet mit einer Gartenschere, im Kursraum ein.
Es waren einige Leute da und der Kursleiter erzählte uns eine (sehr lange) Geschichte über die Entstehung der Bonsais. Dann gab es die Verlosung. (?) Nicht du suchst den Bonsai, der Bonsai sucht dich. Ok.

Auf dem Tisch standen einige kleine Büsche in Töpfen, an jedem war eine Farbkarte mit einer Nummer. Rosa, weiß, rot und einer in gelb. Wir zogen kleine Zettel und auf meinem stand die Nummer 7. So bekam ich ihn, meinen Busch. Er sollte gelbe Blüten bekommen. Gelb? Das geht ja gar nicht. Ich mag gelbe Blüten nicht so gerne. Den muß ich umtauschen. Rosa wäre mir lieber. Ein ganzer Tisch voll Büschen in den besten Farben und ich werde tatsächlich von dem einzigen ausgesucht, dessen Blütenfarbe mir nicht gefällt? Was soll das denn? Man muß mit dem arbeiten, was man bekommt. Nicht du suchst den Bonsai, der Bonsai sucht dich. Doppeltes ok.


Dienstag, 21. Juni 2011

Das Kissen für die Bank für Regentage


Ein verregneter Sonntag, zwei Meter herrlicher Leinenstoff und ein dickes Stück Schaumstoff. Fertig ist die Auflage für die Bank im Laubengang.

Wie ihr seht ist noch ein Stück Stoff übrig, ich habe den Lavendel für die Foto's darin eingepackt. Aber es soll ein Kissen daraus werden. Dazu habe ich mir eine Webborte mit Lavendelblüten drauf ausgesucht.

Doch das muß warten bis zum nächsten verregneten Sonntag.

Ich sage Euch, es ist herrlich hier zu sitzen, wenn es draußen regnet...



Take Care,

Markus

Montag, 20. Juni 2011

Müsste ich mich entscheiden...


Müsste ich mich für nur einen Tag entscheiden, ich könnte es nicht. Jeder Tag ist mir lieb geworden und wertvoll. Jeder Tag hat seine Erinnerungen und wertvollen Momente.

Müsste ich mich für nur ein Lied entscheiden, ich könnte es nicht. So viele Lieder gefallen mir. Nur eines mitzusingen erschiene mir unmöglich.


Sonntag, 19. Juni 2011

Eine Deko mit Lavendel

Lavendel und Rosen gehören für mich einfach zusammen. Ich bin ganz verliebt in diese Kombination und kann einfach nicht genug davon bekommen. Also habe ich von beidem etwas ins Haus geholt und meine Wochenenddeko daraus gemacht.

Man braucht:

eine handvoll frisch geschnittene Lavendelzweige
ein Stück Satinband
eine Blumenschere
ein paar getrocknete Rosenblütenblätter
eine Schale

Die Lavendelzweige zu einem Büschel zusammenfassen, die Blätter abstreifen und unterhalb der Blüten mit dem Satinband zusammenbinden.

Die Stile gerade schneiden.


Samstag, 18. Juni 2011

Zucker - Sugar - Socker - Sucre

Am Wochenende war Flohmarkt, und seht, was ich gefunden habe!

Eine englische Blechdose für Puderzucker.

Genau so eine hat mir noch gefehlt.

Kleine Walderdbeeren und Heidelbeeren sind darauf gemalt. Ist das nicht einfach niedlich?

Also muß ich unbedingt einen Puderzuckerfähigen Kuchen für's Wochenende backen...


Take Care,

Markus

Freitag, 17. Juni 2011

Der Garten meiner Kindheit - Teil 3

Was gibt es schöneres, als in den Garten zu gehen und frische Kräuter zu ernten? Dieses Kräuterbeet ist inzwischen sehr groß geworden. Es ist eingesäumt von einer aus Schnittgut gezogenen Buchsbaumhecke. Hier wachsen die herrlichsten Kräuter.

Und überall findet man verschiedene Pflanzenschilder.

Eine wilde Ecke im Garten. Hier steht das Hummelhaus und es wachsen Wildblumen. Dieses Stück erinnert mich an die saftigen Blumenwiesen meiner Kindheit.


Donnerstag, 16. Juni 2011

Der Garten meiner Kindheit - Teil 2

Heute geht es weiter im Garten meiner Kindheit.

Es gibt noch einige Dinge zu entdecken. So wie diese selbst gezimmerte Gartenbank aus alten Baumstämmen und einer dicken Holzbohle. Beides wahrscheinlich aus unserem Garten, das weiß ich aber nicht mehr.

Die alte blaue Petroliumlampe hat meine Mutter gefunden. (Von ihr habe ich wohl die Liebe zu den alten gebrauchten Dingen geerbt...)

Von meiner Mutter ist auch diese bemalte Obstkiste, die mit einer kleinen Landschaft bepflanzt ist.

Ein übriggebliebener Stuhl, der zum Rasten einlädt. Man kann aber auch einfach das mit Sukkulenten bepflanzte Steinherz bewundern.