Freitag, 30. September 2011

Teacup-At-The-Seaside

Eigentlich verreise ich immer mit meiner Reise-Ikebana-Schale. Meine Schwester hat sie vor einigen Jahren getöpfert und sie hat schon die halbe Welt mit mir bereist. Das mag sich egozentrisch anhören, aber ich habe gerne bekannte Dinge um mich, wenn ich in der Fremde bin. (Ich gestalte auch gerne Hotelzimmer um, aber komischerweise schätzen es die wenigsten Hotelbesitzer, wenn jemand durch das Verschieben der Möbel das Beste aus den Räumen rausholt...) Gegen ein wenig Deko hat bis jetzt aber noch keiner von ihnen etwas gehabt.

So mache ich also mein Urlaubs-Ikebana, stelle Schalen mit getrockneten Früchten, schönen Steinen oder gefundenen Muscheln auf und verteile großzügig Wohnzeitschriften und Duftkerzen. Schliesslich wollen wir uns wie Zuhause fühlen. Nur mit Meeresrauschen im Hintergrund.

Und so haben sich im Laufe der Zeit einige Reiseutensilien angesammelt, die in der restlichen Zeit des Jahres beim Reisegepäck wohnen: eine kleine Kaffee-Pad-Maschine (ich benötige viel Kaffee zum Überleben) mit einem niedlichen Porzellan-Kaffeebecher, ein seidener Reisebeutel für mein Reise-Patchwork (mit einer tollen chinesischen Stickerei) und ein paar große Seidentücher in gedeckten Rottönen, mit denen man im Nu hässliche (oder abgenutzte) Sessel verschwinden lassen kann. Man muss eben auf alles vorbereitet sein.... ;-)

Take Care,

Markus


P.S. Leider kann es diese Woche keinen Newsletter geben, aber dafür wird der von nächster Woche extra-lang.

Donnerstag, 29. September 2011

Teacup-At-The-Seaside-Hotel

Es fühlt sich ein bisschen nach Luxus an, ganz entspannt auf der in sanftes Kerzenlicht getauchten Restaurant-Terrasse ein gemütliches Glas Weißwein zu trinken und der untergehenden Sonne zuzuschauen, während fleissige Hände im hochgelegenem Zimmer das Bett aufdecken, feine Schokoladentäfelchen auf die Kissen legen und das Zimmer für eine erholsame Nacht vorbereiten. Das ist es, was ich am Hotelleben am meisten mag, diese Fürsorge und Aufmerksamkeit, die es mir unmöglich machen mich nicht einfach nur gut zu fühlen. Bereitgelegte Bademäntel, frische, flauschige Handtücher und kleine Kosmetikfläschchen lösen dasselbe Gefühl in mir aus. Und während ich hier nun, nach einem herrlichen Frühstück die ersten Sonnenstrahlen geniesse und meine Morgenrunden im Pool drehe, räumt jemand unser Zimmer auf. Das ist Luxus.

Das Hotel ist reizend und genau das richtige, um ein paar Tage rein gar nichts zu tun. (ich habe ganz vergessen, wie schwierig genau das ist...)

Bei der Einrichtung des Hotels wurde die Idee, viele kleine private Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen, so wie es im Garten ist, aufgegriffen. (Vielleicht geschah es aber auch umgekehrt...) Es gibt abgeschiedene Ecken mit dicken bequemen Polstersesseln, einige schöne Antiquitäten und eine Bibliothek. Ein grosser Salon mit englischen Möbeln, gemauertem Kamin und dicken Teppichen lädt zum Verweilen ein und für ein so kleines Hotel (es gibt nur 21 Suiten) gibt es erstaunlich viele Restaurants, Café-Terrassen und Bars. Durch diese Vielzahl entsteht ein sehr privates Ambiente.

Die Lobby ist klein und unauffällig in den Eingangsbereich integriert. So entsteht fast das Gefühl, ein Privathaus zu betreten. Dicke Teppiche, glänzend polierte Messinglampen und dunkle Holzmöbel runden diesen Eindruck ab.

Es fühlt sich ein wenig nach Luxus an, auf einer der Gartenterrassen im Schatten eines alten Feigenbaums zu liegen und einfach nichts zu tun. Und Luxus will gelernt sein...

Take Care,

Markus

Mittwoch, 28. September 2011

Teacup-At-The-Seaside-Garden

Der Garten des Hotels ist alt und wundervoll. In die steinigen Felsen der Klippe wurden Etagen gehauen, die durch einer Vielzahl Treppen miteinander verbunden sind. So besteht der Garten aus 9 Ebenen.

Die Mauern sind aus rohen Steinen gestapelt und haben säulenartige Geländer. Es gibt kleine Nischen mit Eisensesseln und Tischen, an den Pools stehen weisse Holzliegen mit dicken Polstern bereit und überall wurden Bänke in die Mauern gearbeitet. So kann jeder ein angenehmes Plätzchen für sich finden.

Springbrunnen, Wasserspiele und Wasserbecken beleben den Garten. In einem von ihnen leben einige grosse Wasserschildkröten. (Von ihnen aber mehr in einem Post über die Tiere hier)

Das Hotel liegt in einem alten Pinienwald und so begleitet uns ihr frischer Duft überall. Im Moment hängen sie voller Pinienzapfen (von denen ich einfach ein paar mitnehmen muss...). Alte, knorrige Olivenbäume lassen mein Herz höher schlagen, an ihnen sind gerade dicke schwarze Oliven. Ihren Stamm zu berühren fühlt sich gut an.

Üppig blühender Oleander, riesige Geranien und Zitrusbäume säumen die Gartenwege. Natürlich gibt es Gummibäume, Palmen und Feigen.
Auf Mauern und Fenstersimsen stehen Töpfe mit blühenden Pflanzen und alter Wein bewächst einen Laubengang.

Es ist ein kleines Gartenparadies und ständig sieht man Neues. Ich mache auch viele Fotos mit der "richtigen" Kamera, die zeige ich Euch wenn wir zuhause sind.

Und jetzt brauche ich eine Pause. Wir sind zum nächsten Ort gewandert (durch einen Pinienwald und über eine sehr abenteuerliche Strasse), waren Schwimmen, lagen in der Sonne und jetzt geniesse ich einen Kaffee auf unserer Terrasse....

Take Care,

Markus

P.S. Sorry wegen der schlechten Qualität der Bilder.

Dienstag, 27. September 2011

Teacup-At-The-Seaside

Ich bin müde. Müde vom frühen Aufstehen. Reisen strengt mich immer an. Ich finde dieses Sitzen und Warten und Sitzen einfach zu langweilig. Und nichts geht mir schnell genug. Selbst die Taxifahrt ins Hotel schien ewig zu dauern. Obwohl die Taxifahrer hier nicht viel von Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Mir dauert es zu lange.

Reisen lässt mich zu dem quengelnden Kind von früher werden. Und erst recht, wenn ich nicht genügend Schlaf bekommen habe.

Und deswegen spaziere ich nun durch den wunderschönen Hotelgarten, setze mich unter eine der alten Pinien und esse ein paar Oliven.

Einen ersten Blick aus dem Hotel habe ich aber für Euch. Morgen geht's weiter...

Take Care

Markus

Wer wir sind


Manchmal mag es uns scheinen, als könnten wir nur sein wer wir sind, wenn die Klamotten, die wir tragen das Etikett der richtigen Firma haben. Wenn das Auto, in das wir steigen teuer, neu und in der aktuell gefragten Farbe ist. Wenn die Postleitzahl, die auf unseren Briefen steht, die richtige ist.

Montag, 26. September 2011

Teacup-In-The-Book-Of-Travels


Die Ausbeute vom herbstlichen Gartenfestival

Das war ein herrliches Wochenende! Zwei Tage war ich auf dem Gartenfest und ich konnte einfach nicht genug davon bekommen. Und hier ist sie nun, unsere Ausbeute:


Ich liebe diese Gartenfestivals. Es sind für mich die schönsten Tage im Jahr. Man trifft freundliche, gut gelaunte Menschen, sieht die schönsten Dinge, holt sich neue Ideen und kommt mit vollen Taschen nach Hause. Genau so, wie ich es mag.

Sonntag, 25. September 2011

Herbstliche Geburtstagsdeko

Meine Mutter liebt Sukkulenten. Ich ja auch, wahrscheinlich kommt das daher. Zu ihrem Geburtstag, den wir bei uns gefeiert haben, habe ich nach einer kleinen Tischdeko gesucht, die sie mit nach Hause nehmen kann.

Ich habe mich für eine Herbstliche Geburtstagsdeko entschieden.

Man braucht:

ein Stück Fundholz, gerne verwittert, eine Seite sollte so glatt sein, daß es gerade liegt
offene Bucheckern
winzig kleine Sukkulenten
eine Heißklebepistole
etwas Dekoband
einen Mini-Blumentopf
etwas Erde
eine Pinzette und einen Holzspiess
und ein getrocknetes Herbstblatt

Samstag, 24. September 2011

Ein Gartenfestival im Herbst


Puh. Meine Füße tun weh. Ich kann nicht mehr laufen. Keinen einzigen Schritt... Aber es war der perfekte Tag.

Herrliches Wetter hatten wir beim Herbstzauber, einem meiner Lieblings-Gartenfestivals. Und so schöne Dinge haben wir gesehen (und uns in Tüten packen lassen und nach Hause geschleppt....) Und eine ganz leckere Bratwurst gab's auch noch.


Die schönste Deko-Ideen haben wir gesehen, herrliche Blumenzwiebeln für den Frühling und allerlei mehr. Zweimal sind wir durch den Garten geschlendert, überall gab es feine Kostproben und nette Gespräche.

Freitag, 23. September 2011

Frühjahrsblüher


Gestern war ich fleissig. Ungefähr 100 Krokus- und Wildtulpenzwiebeln sind in den Boden gewandert. Das ist das schöne (und gefährliche) an einem (naja, fast) neuem Garten: Man kann sich austoben, weil noch nicht so viel drin ist.

So geht es mir im Moment mit den Frühjahrsblühern. Letztes Jahr habe ich ganze 5 Tulpen und eine handvoll Muscaris gesetzt. Das war ein trauriges Bild im Frühling. Nächstes Jahr soll es anders werden. Ich will Farben und zwar viel davon.

Donnerstag, 22. September 2011

Was der Garten macht - im September


Wisst ihr noch, wie der Garten nach dem großen Unwetter aussah? Ein paar Wochen (und einige Ladungen Wundertee, den ich auf die beschädigten Pflanzen sprühte) später:

Herrliche Farben machen sich im Garten breit. Die Bäume färben sich langsam und passen so perfekt zu den letzten Sommerblumen

Mittwoch, 21. September 2011

Der Fernsehschrank


Ich finde, ein Möbelstück für die Unterhaltungselektronik zu finden, ist mit die schwierigste Aufgabe, die es beim Einrichten gibt. Der Fernseher soll den Raum nicht dominieren (was bei den riesigen Geräten heute schon an eine Meisterleistung grenzt), man will aber auch nicht jedes Mal den halben Raum umräumen, nur weil man die Nachrichten sehen will.

Dienstag, 20. September 2011

Ein Spaziergang im Nebel


Ein paar Fotos von meinem Morgenspaziergang im Nebel habe ich Euch schon hier und hier gezeigt und hier ist nun der versprochene Rest.

Montag, 19. September 2011

Leaving The Summer


Den Sommer zu verlassen ist etwas, das ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge tue. Tage, an denen man nichts anderes braucht, als ein T-Shirt, um richtig angezogen zu sein, sind eine feine Sache. Der Regen ist warm und trocknet schnell. Es gibt Picknicks, Grillpartys und Open-Air-Festivals.

Samstag, 17. September 2011

Herbstastern


Ich weiß, eigentlich ist noch kein Herbst. Erst am 23. September ist Herbstanfang. Aber gefühlt ist er doch schon längst da, oder?

Freitag, 16. September 2011

Rost am Wegesrand


Neulich, bei einem wundervollen Morgenspaziergang mit Sam im Nebel (von dem ich Euch bald noch mehr erzähle), kam ich an dieser Stelle vorbei. Jemand hatte hier (ausrangierte) Landmaschinen abgestellt.

Donnerstag, 15. September 2011

Von einem der auszog Holz zu besorgen

Neulich beim (allerersten) Brennholzkauf. (Die erste Frage, die sich stellte war, wo man das überhaupt herbekommt...also ein paar kaminerprobte Nachbarn gefragt, eine Telefonnummer bekommen und angerufen...)

HolzXXXXX, guten Tag.
Guten Tag, ich möchte Holz kaufen. Für den Kamin. Und ich habe ein paar Fragen...
(Stille)
Ähm, in welcher Farbe gibt es das denn?
Wir verkaufen Holz.
Ja, ich will ja welches, aber welche Farben haben Sie zur Auswahl?
Holz.
Haben Sie etwas in Vintage?
Wir haben Holz.
Vielleicht in einem dunklen Shabby-Colonial-Stil?
Wir haben Holz. Zum Verheizen.
(Ok, es scheint nicht viel Auswahl zu geben) (Man gibt sich ja nicht erst soviel Mühe, um das Haus geschmackvoll einzurichten und dann vernichtet das Brennholz die ganze Optik...)

Mittwoch, 14. September 2011

Dienstag, 13. September 2011

Endlich Herbst - Balkonbepflanzung


Am Freitag war ich im Gartenmarkt und habe einen Teil der Herbstbepflanzung gekauft.


Montag, 12. September 2011

Endlich Herbst - Spätsommerfrüchte


Bei einem Spaziergang fand ich diesen Baum mit den herrlichsten Äpfeln. Ok, fand ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich wußte, wo ich suchen muß. Auf einer der Streuobstwiesen meiner Eltern.

Jedes Jahr im Spätsommer gibt es dort die herrlichsten Früchte. Den Anfang machen Kirschen, gefolgt von Äpfeln, Pflaumen, Mirabellen, Birnen und Quitten. Ein Bio-Laden-Einkaufsparadies...

Sonntag, 11. September 2011

Endlich Herbst - Tischdeko



Ich sage es gerne nochmal: Endlich Herbst. Und neben einigen Knospenheiden, die ich in Töpfe und Körbe gepflanzt habe, ist auch eine Deko für den Tisch entstanden.

Freitag, 9. September 2011

Achten Sie auf Ihre Garderobe


In einem meiner ersten Posts habe ich Euch Bilder von unserem Windfang gezeigt. Gerade jetzt, wo der Wind anfängt durch die Haustür zu pfeifen, sowie man sie öffnet, bin ich froh, dass wir einen haben.

Er ist mit einer Glaswand zum unteren Wohnbereich abgeteilt, so kann man sehen, wer kommt und wer kommt kann sehen, wer schon drin ist...

Donnerstag, 8. September 2011

Die alte Eiche hinter dem Haus

Hinter dem Hofgut gibt es eine Reihe von Wiesen mit uralten dicken Eichen. Wir konnten dort ein paar Monate nicht lang gehen, weil sie der Bauer zum Heumachen gesperrt hatte und sehr hohes Gras darauf wuchs. Jetzt ist alles geschnitten, getrocknet und die Ballen sind abtransportiert. So hatten wir gestern den ersten Spaziergang über diese Wiesen und fanden die Spuren, die das Unwetter vor 2 Wochen auch hier hinterlassen hat.

Ich habe mich vor eine der zerstörten Eichen gestellt, damit ihr seht, wie groß sie ist.