Dienstag, 1. März 2011

Der Laden meiner Träume

Ja. Wir haben ihn gefunden. Den Laden meiner Träume. In einer kleinen Stadt gar nicht (so sehr weit) entfernt gibt es ihn. Ein altes Kino, umgebaut zu dem fabelhaftesten Interieurladen überhaupt.

Vollgestopft ist er mit den schönsten Dingen, immer wieder findet man etwas, das man grade eben noch nicht gesehen hatte.












Wir wurden empfangen mit einem Glas leckerem Prosecco (der immer wieder nachgefüllt wurde, was mir sehr gelegen kam und meine eh schon überschwängliche Kauflust enorm steigerte).


So gingen wir durch das ehemalige Foyer des Kino`s und fanden schon die herrlichsten Dinge.


Aber dann betraten wir den Kino-Saal und der ist wirklich groß.


Gefüllt mit Möbeln, Stoffen, Deko-Dingen, alten Sachen, Lampen, ach, mit so vielem, ich kam mir vor wie im Paradies.


Dieses Windlicht hatte es mir gleich zu Beginn angetan. Es ist aus geschliffenem Glas und mit Silber eingefasst. Man kann es mit       3 Ketten aufhängen.


Das mußte mit.


Es hängt jetzt in unserem privaten Wohnzimmer in den Balken. Es sieht schon so sehr schön aus, aber abends mit Kerzenschein ist es einfach traumhaft schön. (Außerdem eignet es sich perfekt als Vase für einen kleinen Strauß Veilchen)


Es hat einen silbernen Anhänger mit zwei geschliffenen Glasprismen. Ist das nicht süß?




Wir fanden auch eine Vielzahl von Vintage-Eisenstühlen für den Garten, die Holzstühle würden wir nämlich gerne gegen Eisenmöbel austauschen. (Wir müssen nochmal kommen, um uns zu entscheiden, welche Stühle es sein sollen.)




Dieses Silbertablett mit den beiden Salz- und Pfeffergefäßen war unser nächster Fund.


(Außerdem gab es auf einem Tisch leckere Dips mit frischem Brot zum Probieren...wir haben zwei der Gewürzmischungen mitgenommen.)


Der Esstisch war herrlich gedeckt, überhaupt waren alle Tische gedeckt mit den Dingen, die man dort kaufen kann.


Es gab viel Bauernsilber, Glas, weißes Porzellan und Silber.


Die Gefäße haben eine klassische Prägung, die sich am Rand des Tabletts wiederholt.


Es gibt kleine Glasschüsselchen die man in das Silber stellt und mit den Gewürzen füllt.


Auch die kleinen Portionslöffel haben dieses Muster und sind einfach reizend.


Mir gefällt, daß sie wie von Hand geformt aussehen, die Löffelmulde ist unregelmäßig, so erhalten sie einen Uses-Touch.


Alles in dem Laden ist zu verkaufen. (Außer die Besitzerin, nehme ich an) Das gefällt mir. Die Möbel sind nicht einfach hingestellt, sondern in die Dekoration einbezogen.


Auf den Stühlen liegen die herrlichsten Patchwork-Kissen, auf den Betonböden schöne Teppiche, ein altes Vertiko ist mit alten Küchengeräten bestückt.


Und es gibt natürlich Herzen. In allen Größen, Formen, Materialien und Farben.


Dieses hier fand ich besonders hübsch.


Mir gefällt, daß es so schlicht ist.


Es hat ein einfaches weißes Band, ohne Schleife, ohne Schnörkel.


Es hängt jetzt im Gästebad (an der Duschkabine, die der Problembereich des Hauses ist, weil darin Putzeimer und -geräte lagern für die sonst kein Platz war. Ich habe noch keine Idee, wie ich sie verstecken kann.) 


Doch zu diesem Raum mehr in einem nächsten Post.


Auf einem der, wie für eine große Feier gedeckten Tische, standen diese Schälchen auf den Tellern.


Sie sind aus verziertem Glas und haben einen Boden aus Bauernsilber.


Ich mag meinen Tisch mit verschiedenen Dingen gedeckt und eine Auswahl an unterschiedlichen Schalen ist dafür perfekt.


Sie sind auch groß genug, um eine Blüte darin schwimmen zu lassen, oder für die Dips zur Vorspeise.


Wir konnten nicht aufhören, immer wieder durch die riesigen Räume zu gehen, die Dinge zu bestaunen und zu überlegen, wohin wir sie stellen könnten.


Wir setzten uns auf Stühle, berieten wegen einer Lampe (ein wahnsinniger Kronleuchter, der gut über unserem Esstisch aussehen würde) und fanden ein tolles Bild (verschiedene Holzschaukelpferde, gemalt mit Bleistiften) für das wir keinen Platz haben.


Wir waren einige Zeit dort (ok, es war etwas länger als einige Zeit) und ich konnte mich nicht entscheiden, was ich mitnehmen soll. ( erstens, die goldene Regel für solche Fälle und zweitens kann man nur bar zahlen und da ich nicht wußte, daß mich  d a s  erwartet, hatte ich nur einen überschaubaren Betrag dabei...)


Im Frühjahr wird der Hof noch genutzt mit Dingen für Draußen, da muß ich auf alle Fälle vorbeischauen.


Oder schon früher, man braucht ja immer was...


Und (ganz) so weit ist es ja auch nicht....


Und ich muß mir nochmal die Lampe ansehen und da war doch dieser Tablett-Tisch und hast Du den Kerzenleuchter gese.....

Kommentare:

  1. Lieber Markus, du hast da im 'Laden deiner Träume' aber wirklich wunderschöne Dinge gefunden. Besonders das Windlicht hat es mir seehr angetan.
    :) ich kenne auch einen solche Laden. Ich kann stundenlang darin verweilen... und er ist fast im Nachbardorf! :)
    Liebe Grüsse Cornelia

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  2. ... ihr wart im schlaraffenland ... *hach*

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  3. Wir sollten alle einen solchen Laden haben! Dafür müßte es ein Gesetz geben. ;-)

    Liebe Grüße,

    Markus

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  4. Ich glaube es ist ziemlich egal, wie weit der Laden weg ist oder nicht weg ist. So ergriffen wie ihr seid, würdet ihr eh wieder hinfahren *kicher* Ich aber auch. Ich wäre auch für das von dir angesprochene Gesetz. So einen Laden hätte ich auch gern vor der Haustür ;) Herrliche Sachen, habt ihr da entdeckt und das Windlicht, aber auch das schlichte Herz sind wunderschön, obwohl die Silberschüsselchen oder die Portionslöffel...ach...ich hätte mich auch nicht entscheiden können *g.
    Viel Freude wünsche ich euch mit den neuen Errungenschaften und ich bin gespannt, wie lange es bis zum nächsten Besuch in dem Laden dauert ;)
    Liebe Grüße, Sabine

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  5. In welchem Städtchen liegt dieses Paradies?

    Liebe Grüße
    Engelchen mit dem B davor

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